Die Regenhäufigkeit ist in den letzten Tagen sehr stark angestiegen. Auch die Dauer hat sich deutlich verlängert.

Derzeit sind leider nur noch kurze Ausflüge möglich. Somit verbringen wir, so wie die anderen Gäste des Roams, die meiste Zeit auf der Dachterrasse und lassen uns vom angeschlossenen Café verwöhnen.

Auch zu den benachbarten Restaurants gehen wir nur mit Regenschirm bewaffnet. Samstag und/oder Sonntag ist in den meisten Restaurants Livemusik. Besonders gut fanden wir die Gruppe, die am vergangenen Sonntag im „Bayu’s Kitchen“ zum Dinner aufgespielt haben.

Am Montag wagten wir den etwas weiteren Weg in die Nachbarschaft vom Bridges in das preislich um einiges günstigere „Murni’s Warung“. Immer wieder habe ich versucht, die dort in großer Menge vorhanden großen Geckos aufs Bild zu bannen. Es ist mir nicht gelungen.

Dafür hatten wir einen wunderbaren Blick auf den Urwald und auf das Restaurant, dass an zweiter Stelle der Tripodvisorliste mit mehr als 700 Restaurants im Bereich um Ubud geführt wird. Im oberen Bereich ist das Blanco Renaissance Museum und im darunterliegenden Stockwerk befindet sich das Restaurant. Von dort muss der Blick in das Urwaldtal noch beeindruckender sein.

Gestern, am Dienstag danach, waren wir erneut im „Bayu’s Kitchen“. Das ergab sich so, weil Tamara, Marcia und Xavier auch dorthin wollten. Obwohl wir überraschend die einzigen Gäste an diesem Abend waren, haben wir uns prächtig unterhalten und natürlich auch geschlemmt. Wir haben uns sogar an einheimisches Eis herangewagt.

Letzte Nacht hat es immer wieder geregnet. Nach einem kurzen Blick auf die Wettervorhersage wagten wir wieder einmal einen Ausflug.

Komoot hat uns wieder Wege aufgezeigt, die wir ohne die Information nie betreten hätten. Immer wieder sieht es so aus, als wäre der Weg beim nächsten Haus schon zu Ende. So liefen wir heute Wege in direkter Nachbarschaft zum Roam und waren immer wieder überrascht, was für schöne und interessante Unterbringungen es hier gibt.


Wir hatten den hiesigen Reisanbau in jeder Phase live sehen können. Von der Anzucht bis zur Ernte ist hier fast alles noch Handarbeit. Nur das Umpflügen erfolgt manchmal schon maschinell.

Da wir noch nicht gefrühstückt hatten, nutzten wir die Gelegenheit, in eins der Cafés zu gehen. Kaum hatten wir unsere Bestellungen aufgegeben, fing es an zu regnen. Es regnete immer noch, als wir schon lange mit unserem Frühstück fertig waren. Auch ein Small Talk mit der Bedienung brachte keine Aussicht auf einen trockenen Heimweg. Was hier in jedem Restaurant und Café bereitgehalten wird, sind Regenschirme. Wir bekamen zwei und gelangten so einigermaßen trocken auf unsere Dachterrasse.

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