Da wir gerne in den Genuss eines Frühstücks kommen wollten, mussten wir heute bereits um 7 Uhr aufstehen. Dafür wurden wir mit frischgebackenen Waffeln, Müsli, Orangensaft und Heidelbeer- oder Mangoyoghurt belohnt. Danach ging es dann erst unter die Dusche und bereits um 9 Uhr waren wir wieder unterwegs.

In Sacramento einen kostenfreien Parkplatz für längere Zeit zu finden ist fast unmöglich. Man kann 1 Stunde umsonst parken, oder einen Platz mit einer Parkuhr nutzen (Die müssen die Dinger im Lotto gewonnen haben, so viele wie hier davon herumstehen) oder ab in eines der Parkhäuser. Diese werben schon von Weitem mit Preisen zwischen 1,50 bis 5 $. Hört sich günstig an, doch dieser Preis bezieht sich auf eine Parkzeit von 15 Minuten!

Für einen Rundgang durch Old Town Sacramento wählten wir Letzteres, wir wollten hier nicht so lange bleiben. Der Spaziergang lohnte sich obwohl die Bars, Saloons, Shops erst um 10 Uhr öffneten. Dieser Stadtteil im Westernlook ist keine Geisterstadt. Hier kann man wohnen – es gibt sogar Lofts.

Nach diesem Rundgang fuhren wir zu einem Fahrradverleih in die City. Der vom Verleiher empfohlene Parkplatz lag in der E Street unweit von der 25. Street, war kostenfrei aber auch 10 Gehminuten vom Geschäft in der J Street entfernt.

Die Fahrradtour auf dem American River Bike Trail unweit des gleichnamigen Flusses haben wir genossen. Es war tolles Wetter, über 90 °Fahrenheit (32,2 °C), die gewählte Fahrradstrecke abwechslungsreich und bis auf An- und Abfahrt total Auto frei. Der Trail war extra zum Radfahren angelegt worden, führt an manchen Stellen direkt an den Fluss heran und wird von vielen Radfahrern sowie Joggern genutzt. Wer mehr von unserer Fahrradtour wissen möchte, kann hier klicken.

Auf dieser Tour konnten wir auch einen der für ihre Länge bekannten Güterzüge bestaunen. Wir zählten vorne vier Lokomotiven, dann folgten 120 Güterwaggons und den Schluss machten zwei weitere Loks.

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Gegen 15 Uhr machten wir uns dann auf den Weg in Richtung Yosemite National Park. Um Sacramento herum war der Verkehr gewohnt zäh, doch bald schon normalisierte sich das und wir kamen gut voran. Als wir dann den Highway 120 erreichten, fuhren wir vorbei an Weinanbaugebieten und großen Obstplantagen, meistens Kirschen und Aprikosen. Mit dem Erreichen des Old Highway 120 war die Strecke nur noch zweispurig und glich einer Achterbahn.

Um 18 Uhr erreichten wir unser heutiges Ziel Yosemite Riversite Inn, das im Lodgestil angelegt ist.

Wir beeilten uns mit dem Ausräumen des Autos und fuhren etwa 3,5 Meilen zurück zum Buck Meadows Restaurant, um dort leckere Steaks zu essen.

Dann ging es zu einem Aussichtspunkt, an dem wir zuvor schon vorbei gefahren waren und dort genossen wir den Sonnenuntergang.

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