Heute hieß es Abschied nehmen von San Francisco. Beim Frühstück besprachen wir, was wir denn noch alles machen wollten, bevor wir der Stadt den Rücken kehrten. Nachdem wir die Koffer gepackt hatten, ging es zuerst zum Mission Dolores Park. Von dort hat man einen wundervollen Blick über die Stadt. Und dieses Mal hatten wir Glück, es gab keinen Hochnebel.

Dies veranlasste uns, doch noch einmal auf den Twin Peeks zu fahren. Dieses Mal konnten wir die Golden Gate Bridge sehen, leider jedoch nur wie durch einen Schleier. Wir vermuten, dass dies von der Umweltverschmutzung kommt. Fest stand jedoch, dass der Twin Peek mit dem Auto leichter zu erklimmen war als zu Fuß.

Die Kälte und der Wind vertrieben uns sehr bald von hier oben und so machten wir eine letzte Fahrt durch den Golden Gate Park. Wir hielten für Fotostopps an verschiedenen Stellen an, einer davon war am Rosengarten. Inzwischen war die Sonne herausgekommen und es versprach ein schöner, warmer Tag zu werden – jetzt, an unserem Abreisetag.

Im Flywheel Coffee Roasters, einem Café mit eigener Kaffeeröstung, gab es für jeden einen Cappuccino und ein Teilchen. Inzwischen war es schon fast Mittag und es wurde Zeit, dass wir uns auf den Weg machten.

Unser Weg nach Sacramento führte uns direkt über die Golden Gate Brücke und dann weiter auf der Interstate 101 und 80 gen Norden.

Dort angekommen suchten wir erst unser Hotel auf und fuhren dann in die Stadt. Die um 500 Tausend Einwohner zählende Stadt hat viele Gegensätze zu San Francisco zu bieten. Sonnenschein und um die 30 °C, wenig Leute auf den Straßen, absolut flach und im Zentrum ganz wenig hohe Bauten. Ich verglich die Skyline mit einem Mund, in dem schon einige Zähne fehlten. Doch die Stadt hat ihren Reiz. Wir machten einen Spaziergang um das Capitol und durften dabei feststellen, dass hier ein Park mit vielen hohen Bäumen angelegt war. Ein Weg durch den Park zum Capitol war mit Orangenbäumen gesäumt, an denen Unmengen von Früchten hingen. Ich versuchte durch Schütteln des Baumes an ein paar Früchte zu kommen, was mir leider nicht gelang. Ich muss aber auch zugeben, dass ich den dicken Stamm so gut wie nicht bewegt bekam. In dem Park um das Capitol herum standen neben Korkeichen, südamerikanischen Palmen, Magnolien, australischen Bunya-Bunya, nordamerikanischen Birken, verschiedene Arten von Sequoias darunter mehrere Giant Sequoia, die man wegen ihrer Größe kaum aufs Bild gebannt bekam.

Hunger hatte sich bei uns eingestellt und wir folgten einer Googleempfehlung und speisten hervorragend in schöner Atmosphäre im Außenbereich der Iron Horse Tavern. Obwohl noch früh an Abend und die Lokalität nicht als klein bezeichnet werden kann, war nur schwer ein Platz bekommen.

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