Heute machen wir einen faulen. Nun ja nicht ganz so. Es sind für diese Seite einige Arbeiten vonnöten und Thomas ist mit Sicherheitsupdates ebenfalls gut ausgelastet. Wettermäßig folgt hier ein Regenschauer nach dem anderen, also ist es ja nicht so schlimm, wenn wir uns nur auf unserer Dachterrasse aufhalten. Gestern war auch schon so ein Tag, in den Regenpausen gelang es uns jedoch, trockenen Fußes für das Abendessen zum Warung Mendez und zurückzukommen.

Inzwischen schon wieder vorgestern, also am Mittwoch, sind wir schon früh mit dem Taxi gestartet. Thomas hatte zusammen mit Leonie eine Tour geplant. Nach einem guten Frühstück starteten wir. Dieses Mal hat uns der Taxifahrer nicht versetzt, sondern wartete geduldig an der Straße.

Zuerst brachte er uns zum Wassertempel Tirtha Empul in Tampak Siring, den hatte Leonie tags zuvor, als sie einen Ausflug auf dem Scooter machte bereits besichtigt. Erklärend muss man dazu sagen, dass Leonie sich zuerst Tipps von Fenny geholt hat und dann sind am Abend zuvor sie und Thomas die Tour durchgegangen. Da auf dem Zettel, den der Taxifahrer bekam, „Watertemple Danau / Lake“ ging dieser davon aus, dass wir zuerst zu diesem nah gelegen Tempel wollten. Gut für uns, denn wir hatten ihn noch nicht besichtigt.

Leonie, stammt aus Luzern, nach ihrem Studium arbeitet sie jetzt in Zürich. Sie ist für zehn Tage im Roam, weil sie einerseits noch ein Projekt zu Ende bringen musste. Andererseits plant sie im November einen längeren Urlaub zusammen mit ihrer Schwester und dabei war auch Bali im Gespräch.

Nach dem Wassertempel fuhren wir weiter zuerst zum und dann durch den Bamboo Forest in Kubu, Bangli. Unser Fahrer ließ uns dann bei dem Dorf Penglipuran aussteigen. Dieses ist bekannt dafür, dass sich die Bewohner verpflichtet haben, ihr Dorf traditionell zu erhalten, während ja sonst sich alles der Moderne anpasst. Die Häuser in den gepflegten Gärten, die gepflasterte Straße, die durch das Zentrum des Dorfes in Richtung des Dorftempels führt, alles der Tradition geschuldet.

Die Bewohner lassen den Besucher gerne mal einen Blick in die Privaträume werfen, und obwohl überall Spendenboxen aufgestellt sind, ist man dazu nicht verpflichtet. Für das Betreten des Dorfes, das am Rande des Bamboo Forest liegt, ist ja auch ein Eintrittsgeld fällig.

Beim nächsten Stopp hatten wir einen wunderschönen Ausblick auf den Mount Batur und seinen Kratersee.
Ab da folgte eine lange Fahrt zum Ulun Danu Beratan Tempel in Bedugul, Tabanan. Nach fast zweistündiger Fahrt auf schmalen Straßen und stark strapazierten Magenwänden durch das Ständige bergauf und bergab erreichten wir unser letztes Ziel für heute. Dass es sich hier um eine touristische Attraktion handelt, konnte man schon an der hohen Besucherzahl erkennen.

Unsere mit dem Fahrer ausgemachte achtstündige Pauschale war aufgebraucht als unser Taxi kurz nach 17:00 Uhr vor dem Restaurant Alchemy hielt. Unsere Unterbringung, das Roam, liegt auf dem Grundstück dahinter, und ist dementsprechend wesentlich ruhiger.

Eine vom Roam beauftragte Köchin hat für das Abendessen javanische Gerichte zubereitet. Mir persönlich haben diese nicht so zugesagt. Vielleicht habe ich mir deshalb auch gar nicht erst die Namen der Speisen notiert. Die Unterhaltung in der Gemeinschaft ist viel erwähnenswerter.

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