Gestern haben wir, obwohl es Sonntag war, ein wenig gearbeitet und danach so gegen Mittag uns eine einstündige Massage gegönnt.

Danach gab es eine „Erholungspause“ und am frühen Nachmittag machten wir einen Spaziergang ins Zentrum von Ubud. Es wird sicherlich keinen überraschen, dass hier die meisten Geschäfte auch am Sonntag geöffnet haben. Wir liefen zuerst die Hautstraße entlang und bogen dann in kleine Gässchen ab. Hier gab es besonders viele Galerien, Schmuckläden, Boutiquen, schöne Restaurants und kleine Cafés zu entdecken.

Nicht unweit von unserem Hotel entfernt befindet sich das „Element“. Das war uns immer wieder aufgefallen und so beschlossen wir, so gegen 19:00 Uhr dort zu Abend zu essen. Ich wählte ein balinesisches Fischgericht und Thomas gönnte sich einen Burger. Wie schön, dass es in der Zeit von 13:00 und 20:00 Uhr auch noch zwei Cocktails zum Preis von einem gab. Wir probierten zuerst „Sex on the ricefield“ (was für ein cooler Name) und danach „Element`s Sunrise“. Können beide weiterempfehlen.

Heute wollten wir in die Hügel um Ubud und so starteten wir nach einem guten Frühstück. Dillon und Sara hatten uns die Tour empfohlen, Thomas hat daraufhin ein wenig im Internet recherchiert und viel Gutes über die Tour gefunden. Von unserer Unterbringung aus liefen wir das uns schon bekannte Stück in Richtung Ubud Zentrum und ungefähr 100 m hinter der Brücke entdeckten wir dann auf der linken Seite das erste Hinweisschild zum Campuhan Ridge Walk. Wir waren spät unterwegs, wenn man den Berichten im Internet glauben will, doch es war bedeckt und mit 25 °C auch eher ein kühler Tag. Wir rechneten nicht damit, dass wir vor Hitze vergehen. Jetzt in der Regenzeit ist eher mit kräftigen Schauern zu rechnen, doch wir hatten keinen Regenschutz mitgenommen.

Auf der rechten Seite wieß uns ein weiteres Schild über eine kleine Fußgängerbrücke auf die andere Seite zum Tempel Pura Gunung Lebah. Hier beginnt der Campuan Ridge Walk. Ein gepflasterter, steiler Weg, manchmal unterbrochen durch einige Treppenstufen, führte uns schnell hinauf zu grünen Hügeln, deren Hänge zum Teil bewaldet sind, und brachte uns ganz schön zum Schwitzen. Innerhalb weniger Minuten hatten wir Ubud und damit den Verkehr hinter uns gelassen und genossen die Ruhe.

Wie wir so entlangliefen, sahen wir auf unserem Weg immer wieder etwas huschen. Wir gingen etwas langsamer und vorsichtiger und tatsächlich es waren nicht nur Eidechsen, die über den Weg flitzten, sondern auch Geckos. Doch uns gelang kein einziges Bild, zu schnell verschwanden die Tiere im hohen Gras.

Nach einem Drittel der Strecke steigt der Weg nur noch sanft an und wird breiter. Hier entdeckten wir dann auch schon die ersten Scooter und kaum wird aus dem Weg eine Straße, kamen uns auch wieder Autos entgegen. Die sind wohl von der anderen Seite den Berg hinaufgefahren. Weiter geht es bis zu dem kleinen Dorf Bangkiang Sidem. Viele Künstler leben hier und stellen ihre Werke auch entlang des Weges aus. Gemütlich eingerichtete Cafés und Restaurants laden zu Pausen ein.

Wir machten uns wieder auf den Heimweg und genossen den Abstieg. Uns kamen viele Leute entgegen, die Strecken scheint wohl sehr beliebt zu sein. Dunkle Wolken sind dort, wo wir unsere Unterbringung vermuteten, doch unsere Kleidung wurde nicht zusätzlich vom Regen nass. Tatsächlich dauerte es noch einige Stunden, bis der Himmel seine Schleusen öffnete. Da saßen wir längst frisch geduscht und gestärkt auf unserer Dachterrasse.

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