Kühl (sonnig, 08 °C) und früh war es heute wieder, doch weil wir kaum mehr Milch mehr hatten, wurde das Frühstück verschoben und stattdessen gab es einen großen Kaffee. Kaffeemaschine und Mikrowellen waren und sind ja fast immer auf den Zimmern vorhanden. Die Kühlbox wurde erneut bestückt und dann ging es hinüber zum Supermarkt. Unverständlicherweise hatte der um kurz nach 7 Uhr noch geschlossen und ein Schild deutete an, dass er erst um 10 Uhr zu öffnen gedenkt. Also kein Frühstück aber dafür Autofahrt und wer fuhr?
Heute war unser Ziel Sedona und die Übernachtung wurde in der Sugar Loaf Lodge gebucht.
Wie am Vortag führte die Strecke durch ebenes sowie sanft-hügeliges Gelände, das bewaldet war.
Unterwegs wurde wie jeden Tag getankt und dieses Mal eine Galone Milch eingekauft. An dieser Tankstelle gab es auch einige Autos zu besichtigen.

Unsere Strecke führte uns über die Route 180 und 64 auf die Interstate 40. Diese verließen wir bei Flagstaff um auf der Route 89a nach Sedona zu fahren. Warum beschreibe ich das so genau? Nun die Strecke auf der 89a von Flagstaff nach Sedona ist einfach traumhaft. Zuerst wird man sanft, wenn auch ein bisschen kurvig zu einem Pass hinaufgeführt. Die andere Seite hat es in sich. die Straße verläuft durch eine enge Schlucht mit einigen Haarnadelkurven, vorbei an einigen Campingplätzen und unserem Ziel von morgen, dem Slide Rock State Park.

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Dann öffnet sich das Tal und schon bald hat man Sedona erreicht. Auf dieser Strecke haben wir neben der Straße unser Frühstück nachgeholt. Wir durchquerten zuerst Sedona und haben uns den Red Rock State Park angeschaut. Ein kleiner, möchte fast sagen idyllischer Park. Wir haben den Park so kurz nach 11 erreicht. Die Wege durch den Park haben, wenn überhaupt nur sanfte Steigungen und führen vorbei an vielen blühenden Opuntien und Kakteen. Es soll auch Schlangen, größere (Raub)Tiere geben, doch außer einem Squirrel und mehreren Eidechsen haben wir nichts gesehen. Dieser Park hat einen riesigen Vorteil, bis auf eine Ausnahme war keine Sitzgelegenheit an den Aussichtspunkten durch andere Besucher besetzt.

Wir waren schon fast auf dem Weg zu unserer Unterbringung, da fiel uns ein, dass wir uns noch eine Sehenswürdigkeit notiert hatten. Also wieder zurück, durch Sedona und dann rechts. Eine stark befahrene Strecke lies vermuten, dass noch mehr auf dem Weg zur Chapel Of The Holy Cross waren. Die Kapelle, die sich wunderschön trotz oder gerade wegen ihrer modernen Bauweise an den Berg schmiegt, ist wirklich sehenswert. Von außen sowie von innen.

Anschließend haben wir noch einen Whole Foods Market besucht. Das ist eine Biosupermarktkette in den USA mit der Absicht, ausschließlich „natürliche“ Lebensmittel in den Supermärkten zu vertreiben. Also so was wie Alnatura bei uns nur ungefähr 10 mal so groß.

Der Vermieter unserer Unterkunft hat eine deutsche Oma, die in Hamburg lebt. Auf Grund seiner Größe und seines Aussehens würde er selbst schon fast als Norddeutscher durchgehen. Seit er das Motel betreibt, nutzt er jede Gelegenheit, deutsch zu sprechen. Monatlich hat er so ungefähr 20 Übernachtungen von Deutschen. Der Empfang war somit noch herzlicher als gewohnt.

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